Die Kirche der Weltgesellschaft: Das II. Vatikanische Konzil by Stefan Nacke

By Stefan Nacke

Das vorliegende Buch ist die gekurzte Fassung meiner im Juli 2008 der Fakultat fur Soziologie der Universitat Bielefeld vorgelegten Doktorarbeit, die am 10. Februar 2009 verteidigt wurde. Eine Dissertation ist eine Schopfung ganz ei- ner artwork, zumal diese sogar explizit die Weltgesellschaft thematisiert. Doch im Unterschied zum Herrn, der mit Nichts anfangen musste, konnte ich als ihr Autor aus dem Vollen schopfen und fur diese Fulle ist hier der angemessene Ort, zu danken. Zunachst einmal wurde das Projekt ermoglicht durch ein Doktorandens- pendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Graduiert- kollegs Weltgesellschaft - Die Herstellung und Reprasentation von Globalitat der Universitat Bielefeld. In diesem Zusammenhang danke ich seiner Sprecherin, Frau Prof. Dr. Bettina Heintz, fur das anregende und massgeblich von ihr vera- wortete soziologische Studienprogramm, fur das mir und meinen eigenen Fra- stellungen stets entgegengebrachte freundliche Interesse sowie fur die Gew- rung einer Publikationsbeihilfe. Aus dem interdisziplinaren und in unterschiedlichen Bereichen forschenden Kollegiatenkreis, der durch die verschiedenen Formen von Weltgesellschaftst- orie zusammengehalten wird, mochte ich Pfarrer Rene Unkelbach und Dr. Tobias Werron hervorheben. Ihnen besonders danke ich fur erfolgreiche Zusammen- beit und so manchen guten Rat. Auch uber die Lerngemeinschaft der Promo- onsphase hinaus bleibe ich ihnen herzlich verbunden

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S. 133188. In den 1980er Jahren hat sich auch Franz-Xaver Kaufmann mit der Thematik interdisziplinärer Wissenschaftspraxis beschäftigt, vgl. hierzu Kaufmann 1983 sowie 1987. « 105 Für ein auch theoretisch angemessenes Verständnis dieses Zusammenhangs charakterisiert Gabriel zunächst das speziell geistesgeschichtliche Umfeld des Konzils. Hierbei sei es zu einem zeitlichen Zusammenfall der »konziliaren Öffnung« mit einer lokalen »Entbettung« wichtiger Aspekte des modernen Institutions- und Wertgefüges sowie ihrer Expansion über den ganzen Globus hinweg gekommen.

Die ganze Wahrheit steht ihr nicht zur Verfügung«. Fresacher 2006, S. 27. Dass mit der eher unbefriedigenden Form der Juxtaposition als konziliarem Konsensergebnis aber nicht gleich jede Interpretation möglich wird, also weder das Extrem der Konfrontation noch das der nivellierenden Relativierungen, thematisiert auch Joseph Ratzinger, wenn er sich in seiner »Theologischen Prinzipienlehre« ebenso wie Pottmeyer mit den nachkonziliaren Schwierigkeiten befasst, indem er das geflügelte Wort ›Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht‹ variiert und vor zu harmonischen Erwartungen warnt: »Ein Konzil, das nicht dogmatisierte und niemanden ausschloss, schien niemanden treffen, niemanden abstoßen, nur alle anziehen zu können.

Dazu die Debatte Lüdecke 2006 mit Bier 2006, ob es richtig ist, den späteren Codex aus der Konzilsperspektive heraus zu verstehen oder umgekehrt das Konzil vom Codex her auszulegen. 78 Kieserling 1999, S. 386. 79 Im Folgenden stammen nicht anders gekennzeichnete Zitate aus: Benedikt XVI. 2005. 77 36 Die Kirche der Weltgesellschaft zilsgeist ausdrückten. Sie seien das Ergebnis von Kompromissen, die geschlossen wurden, um Einmütigkeit herzustellen, wobei viele alte und inzwischen nutzlos gewordene Dinge mitgeschleppt und wieder bestätigt werden mußten.

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